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Die grössten Fehler beim Bewerbungsschreiben

Wenn Sie schon ein Bewerbungsschreiben erstellen, dann machen Sie es richtig:

Ohne Fehler, aufs Anforderungsprofil ausgerichtet sowie kurz und „bündig“.

Mit dem Bewerbungsschreiben verfolgen Sie drei Hauptziele:

-Die Fähigkeiten/Erfahrungen aus Ihrem CV zusammenfassen und mit dem Anforderungsprofil abgleichen (auf den Punkt bringen)

-Wichtige Ergänzungen/Bemerkungen zu den Unterlagen vermitteln (z.B. zur Kündigungsfrist oder zur heutigen beruflicher Situation)

-Den adressierten Recruiter auf sympathische Art ansprechen

 

Es soll primär die folgenden Fragen beantworten

-Warum passe ich zum gesuchten Profil? 

-Was bringe ich dem Unternehmen? 

-Was gewinnt der Arbeitgeber mit mir?

 

Ein schlechtes Bewerbungsschreiben kann Ihre Bewerbungschancen wesentlich beeinträchtigen. Versuchen Sie deshalb, die folgenden kapitalen Fehler zu vermeiden.

 

1. Zu allgemein formuliert

Mit vagen Formulierungen und 0815-Adjektiven wie „belastbar, zuverlässig, teamfähig oder kreativ“ kann ein Recruiter nichts anfangen. Genauso wenig wie mit standardisierten Sätzen wie „Für diese Aufgaben bringe ich genau die verlangten Voraussetzungen mit“. Beziehen Sie sich auf das Anforderungsprofil und zeigen Sie konkret auf, inwiefern Sie diese Voraussetzungen oder Adjektive erfüllen. Wo haben Sie die gesuchten Fähigkeiten erworben? Bei welchem Arbeitgeber haben Sie die gesuchten Erfahrungen gesammelt? Wo haben Sie die verlangte Branchenerfahrung erlangt?

 

2. Zu lang

Langweilen und überfordern Sie den Empfänger nicht. Ein Bewerbungsschreiben soll auf einer Seite Platz finden, die Schriftgrösse 11 oder 12 Punkte betragen. Es enthält die Essenz Ihres Profils, „reduced to the max“ - aufs Maximum reduziert. Der Adressat soll in kürzester Zeit einen Überblick über Ihr Profil erhalten.

 

3. Zu fehlerhaft

Rechtschreibefehler oder Fehler in der Anrede (Name auf der Vorlage nicht geändert oder falsch geschrieben) sollten Sie unbedingt vermeiden. Sie sind ein Zeichen mangelnder Sorgfalt oder fehlender Schulbildung. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

 

R. Marty, März 2016